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Sorte

Weide
Hasel
Robinie
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Zypressen


Zypressen zaubern wie kein anderes Nadelgehölz mediterranes Flair in den heimischen Garten. Die zu der Familie der Zypressengewächse zählenden Bäume und Sträucher verbreiten weithin einen würzigen Duft, der an Sonne und Urlaubstage erinnert. Ihr zart gelbliches, frisch grünes oder dunkelgrünes Schuppenkleid bringt Farbe in die Gartenlandschaft. Zudem findet sich unter den verschiedenen Sorten mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen und Größen die passende Zypresse für jede Gartenlandschaft.


Die Zypresse ist in der menschlichen Kulturgeschichte schon lange von Bedeutung. Galt sie früher als Symbol für ewiges Leben, so werden heute noch aus ihr Tee und ätherische Öle für die Aromatherapie gewonnen. Im Garten kommen die langlebigen Zypressen solitär gepflanzt schön zur Geltung. In der Gruppenpflanzung bilden sie einen zuverlässigen Wind- und Sichtschutz. Unser Sortiment bietet unterschiedlichste Zypressen, die keine Gestaltungswünsche offen lassen. Zu unseren Favoriten zählt etwa die Säulenzypresse, ein malerischer Kleinbaum. Die Baumzypresse, auch Leyland-Zypresse genannt, wächst als mediterraner Hausbaum straff aufrecht in die Höhe. Auch die sommergrüne Sumpfzypresse bietet einen imposanten Anblick sowie eine prachtvolle Herbstfärbung. Die Zwergkonifere Nana Gracilis ist eine Scheinzypresse mit besonders hübschen, muldenförmigen Trieben und eignet sich auch für kleine Gärten.


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Zypressen gedeihen auch in unseren Breiten äußerst anspruchslos. In der Regel sind die Nadelgehölze immergrün – bis auf die Sumpfzypresse. Sie bevorzugen, je nach Art, einen sonnigen bis licht schattigen oder halbschattigen Standort und stellen an den Boden keine Ansprüche. Im Frühling und Herbst nehmen die Zypressen eine mit Bittersalz versetzte Düngung aus Kompost oder Hornspänen an. Darüber hinaus sind die Nadelgehölze anstandslos schnittverträglich. Im Winter erweisen sich Zypressen als zuverlässig winterhart. So bieten sie auch in der kalten Jahreszeit mediterran-sommerliche Anblicke und lassen vom nächsten Sommer träumen.

Mediterranes Flair für den Garten

Wer eine Zypresse sieht, wird unweigerlich an die Landschaft Italiens erinnert. Bilder von lieblichen, mediterranen Landschaften stehen vor Augen und der würzige Duft der weichen Nadeln liegt in der Nase. Weniger bekannt ist, dass Zypressengewächse auch in unseren Gärten anspruchslos und langlebig gedeihen. Ihr Ursprungsgebiet umfasst alle warmen Klimazonen der nördlichen Hemisphäre, liegt also in Amerika, Afrika und Asien. Doch auch im Mittelmeerraum wurden Zypressen schon zu Zeiten des Römischen Reichs gepflanzt. Das heutige Angebot der Zypressengewächse, die sich für unsere Gärten eignen, ist vielfältig. Es umfasst meist immergrüne, seltener sommergrüne Bäume und Sträucher verschiedenster Größe und Wuchsform. Ihnen ist ihr in der Regel schnelles Wachstum, ihr geringer Anspruch an die Pflege sowie ihre Schnittverträglichkeit gemeinsam. So bieten sich Zypressengewächse auch ideal als hübsch und kreativ in Form zu schneidende Heckenpflanzen an, die als zuverlässiger Wind- und Sichtschutz dienen. In der Regel bevorzugen die Bäume und Sträucher einen sonnigen bis licht schattigen oder halbschattigen Standort und stellen an den Boden keine großen Ansprüche. Wichtig ist ihnen eine regelmäßige, ausreichende Versorgung mit Wasser. Im Frühjahr und Herbst nehmen sie zudem dankbar eine mit Bittersalz versetzte Düngung mit Hornspänen und Kompost an. Davon abgesehen können Zypressen sich gut selbst überlassen werden. Da ihnen aber schon seit Jahrtausenden eine heilbringende Symbolkraft zugesprochen wird, ist es vielleicht nicht verkehrt, in ihrer Nähe eine Bank aufzustellen – um ihre wohltuende Wirkung im eigenen Garten vollauf genießen zu können.

Heilsamer Baum des Lebens

Der Zypresse wurde schon zur Zeit der Antike große Symbolkraft zugesprochen. Der Baum galt nicht nur als Symbol gleich mehrerer Gottheiten, unter ihnen zum Beispiel die schöne Aphrodite. Vielmehr galt er damit selbst als heilig, so dass sein dauerhaftes Holz zur Fertigung von Heiligtümern wie Götterstatuen verwendet wurde. Gleichzeitig war eine Zypresse dank ihres immergrünen Nadelkleides ein Symbol für Langlebigkeit und das ewige Leben. Diese Auffassung spiegelt sich in der noch heute andauernden Tradition, Zypressengewächse auf Friedhöfen anzupflanzen. Paradoxerweise wurde die Zypresse in der Antike auch als Baum der Unterwelt angesehen und stand für den Tod und die Trauer. Im Mittelalter dagegen wurde die Zypresse als Symbol für die Schöpfung und das Paradies erachtet. Aus ihren Bestandteilen wurde ein Räucherwerk gewonnen, dessen Verbrennung Krankheiten und böswillige Geister fernhalten sollte. Das Holz, die Blätter und die Zapfen der Zypresse sind aber auch zu anderen Zwecken schon seit der Antike genutzt worden: Aus ihnen werden bis heute heilsames und wohltuendes ätherisches Öl für Salben, Cremes, Tinkturen und Badezusätze gewonnen. Auch lindernde Teeaufgüsse können aus den Bestandteilen der Zypresse ganz einfach gewonnen werden. Die antiseptischen und antibakteriellen, schleim- und krampflösenden Wirkstoffe helfen etwa bei Hautleiden und Rheuma, bei Erkältungen, der Wundheilung, bei Frauenleiden und Verdauungsproblemen. In der Aromatherapie wird Zypressen-Öl ebenfalls gerne auf Grund seiner beruhigenden Wirkung auf die Psyche und seiner Steigerung des Wohlempfindens verwendet, beispielsweise in Zeiten der Trauer. So kann der Standort eines Zypressengewächses im Garten zu einem ganz persönlichen, wohltuenden Kraftort werden – ganz gleich, ob es sich dabei um eine Echte oder eine Scheinzypresse handelt.

Die Familie der Zypressengewächse

Die Familie dieser Bäume und Sträucher und das entsprechende Angebot sind so groß, dass wir im Folgenden einen kleinen Überblick geben, der zum Weiterstöbern einlädt.

Cupressus arizonica Fastigiata

Bei der Säulen-Arizona-Zypresse handelt es sich um einen Kleinbaum mit äußerst gefälliger straff aufrechter, gedrungener Kegel- bis Säulenform. Ihr Ursprungsgebiet liegt, wie der Name schon verrät, im westlichen Nordamerika. In unseren Gärten besticht diese Säulenzypresse zum einen mit ihrer überschaubaren Wuchshöhe von bis zu fünf, manchmal auch bis zu acht bei einer Breite von bis zu drei Metern und ihrem hübsch grau-grünen bis blau-grünen, aromatisch duftenden Schuppenkleid. Ihr gefällt ein sonniger Standort, an dem sie bevorzugt frei stehen kann, wobei sie sich bei genügend Platz auch in eine Hecke einfügen lässt. Ein normaler, durchlässiger Gartenboden genügt der robusten Zypresse. Sie ist schnittverträglich und erweist sich im Winter als gut frosthart. Gegen Schneedruck sollten ihre Triebe jedoch vorsorglich zusammengebunden werden.

Cupressocyparis leylandii

Die Leyland-Zypresse wird auch „Baumzypresse“, „Riesenzypresse“ oder „Bastardzypresse“ genannt. Der letzte, nicht sehr schmeichelhafte Name weist darauf hin, dass sie eine Kreuzung aus der Monterey-Zypresse und der Nootka-Scheinzypresse ist, die 1911 in England gezüchtet wurde. So entstand dieser äußerst elegante Hybride, ein Baum mit straff aufrechtem, schlank kegelförmigen bis säulenförmigen Wuchs. Die Riesenzypresse macht ihrem Namen alle Ehre, wird sie doch 15 bis 20 Meter hoch und bis zu fünfeinhalb Meter breit. Dabei zeigt sie sich insbesondere in jungen Jahren als äußerst schnellwüchsig und gewinnt dann bis zu einem Meter im Jahr dazu! In unseren Gärten besticht die Leyland-Zypresse nicht nur mit ihrer Schönheit, die sich auch auf ihrem weichen, frisch- bis dunkelgrünen, aromatisch duftenden Schuppenkleid gründet, sondern auch mit ihrer Robustheit: Sie ist windfest, ausreichend stadtklimaverträglich, wärmeliebend und verträgt deswegen auch Trockenheit und Hitze bei ausreichender Luftfeuchtigkeit. Ihr Standort darf sonnig bis absonnig sein, gegenüber den Bodenverhältnissen zeigt sich Cupressocyparis leylandii sehr tolerant. Ideal ist ein frischer und nährstoffreicher Untergrund mit saurem bis alkalischem pH-Wert. Die Baumzypresse ist zudem äußerst schnittverträglich und im Winter ausreichend frosthart. Das Angebot umfasst verschiedene Züchtungen, die mit Farbe und Größe spielen, wie etwa der unvergleichlich goldenen Gelben Baumzypresse Gold Rider, eine Heckenpflanze, die bis zu 12 Meter hoch wird. Und sogar für das kleine Platzangebot oder das Pflanzgefäß gibt es mit der Gelben Baumzypresse Bonsai Pompon oder der Leyland-Zypresse Bonsai die passenden Züchtungen dieser anmutigen Riesenzypresse.

Chamaecyparis

Bei dieser Gattung handelt es sich um die so genannte Scheinzypresse, die noch im 19. Jahrhundert wegen ihrer Ähnlichkeit zu den Echten Zypressen gezählt wurde. Allerdings ist sie mit diesen nicht verwandt. Sie unterscheidet sich zur Echten Zypresse durch ihre abgeflachten Zweige mit den zweierlei Schuppenblättern und den kleineren Zapfen. Ihr botanischer Name „Chamaecyparis“ stammt aus dem Altgriechischen und kann in etwa mit „bodennahe Zypresse“ übersetzt werden. Mit ihren dekorativen Farbvarianten, ihrem hübschen breit kegelförmigen bis schlank säulenartigen Wuchs sowie ihrer äußerst dichten Verzweigung erfreuen sich Scheinzypressen großer Beliebtheit in der Gartengestaltung. Ihre fünf Wildarten stammen ursprünglich aus Nordamerika sowie aus Japan und Taiwan. Die vier Wildarten ?lawsoniana?, ?obtusa?, ?pisifera? sowie ?nootkatensis? werden auch in unseren Breiten kultiviert, zudem sind aus ihnen in den letzten hundert Jahren unzählige weitere Sorten hervorgegangen. Diese Varianten bereichern mit ihren farbenfrohen, schuppenförmigen Nadeln und ihrem Duft unsere Gärten. Sie gedeihen an einem sonnigen bis absonnigen Standort auf normalem, frisch bis feuchtem Gartenboden. Scheinzypressen sind schnittverträglich und äußerst winterfest. Für die Pflanzung in Einzelstellung oder als Heckenpflanze bietet sich etwa die Gelbe Scheinzypresse ?lawsoniana Stardust? an. Sie besticht durch eine angenehme Wuchshöhe von vier bis sieben Metern und ihrem fröhlich grüngelb bis leuchtendgelbem Nadelkleid. Auch für das kleinere Platzangebot oder das Pflanzgefäß finden sich unter den Scheinzypressen die passenden Sorten, wie beispielsweise die Kleine Muschelzypresse ?obtusa Nana Gracilis?. Diese Zwergkonifere bezaubert nicht nur mit ihrer Höhe von nur bis zu anderthalb Metern, sondern auch mit den ausgefallenen muschelförmigen Mulden ihrer gedrehten Zweige.

Taxodium distichum

Die Sumpfzypresse ist ein Repräsentant der Familie der Sumpfzypressengewächse. Sie wächst ursprünglich, wie ihr Name schon verrät, in Sümpfen und an feuchten Flussufern im südöstlichen Nordamerika. 1640 schon wurde sie nach Europa gebracht und hat sich seitdem gut in unsere Breiten eingefügt. Als Gartenbaum wächst sie bei uns problemlos auch in städtischer Umgebung und gibt einen hübschen, ausgefallenen Blickfang ab. Ungewöhnlich für ein Zypressengewächs ist die Sumpfzypresse zwar langsamwüchsig, erreicht als Großbaum jedoch Höhen von bis zu 25 Metern, wobei ihre kegelförmig bis zylindrische Krone eine Breite von vier bis sechs Metern annimmt. Obwohl die Sumpfzypresse meist bis zum Boden beastet ist, gibt sie durch ihren lichten Wuchs ein lockeres, luftiges Bild. Sie ist wärmeliebend und bevorzugt einen sonnigen Standort, an dem sie sich als zuverlässig windfest erweist. Der Boden darf mäßig trocken bis nass sein und einen sauren bis neutralen pH-Wert aufweisen. Eine Besonderheit der Sumpfzypresse sind die zusätzlich zum Pfahlwurzelsytem ausgebildeten Kniewurzeln, die in der Regel schadlos entfernt werden können, sollten sie stören. Im Herbst nehmen die sommergrünen, wechselständigen Nadeln eine rotbraune bis orange Färbung an, die sich vor der rotbraunen Rinde hübsch ausnimmt, bevor sie mitsamt den Kurztrieben abfallen. Die langlebige Sumpfzypresse zeigt sich allgemein frosthart, lediglich junge Pflanzen sollten in den ersten Wintern geschützt werden.