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Sorte

Weide
Hasel
Robinie
Zubehör

Wuchshöhe cm


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Zedern


Zedern sind eine Gattung innerhalb der Familie der Kieferngewächse. Die Zeder besticht vor allem durch ihre unterschiedlichen Aufbauformen. Der meist straff aufrechte Wuchs mit den herabhängenden Ästen und den locker überhängenden Zweigen macht die Zeder einzigartig. Da die meisten Zedern recht groß werden können, benötigen sie ausreichend Platz im Garten, um entsprechend zur Geltung zu kommen. Wird ihnen dieser gewährt, so können sie als langlebiger, formschöner Hausbaum dienen.


Zedern sind recht robust und anspruchslos. Sie vertragen Hitzeperioden und Lufttrockenheit. In der Gartengestaltung bieten vor allem die farbprächtigen Nadeln einen Blickfang. Die bekanntesten Zedern haben ein graugrünes bis bläulich grünes Nadelkleid, so wie die Himalaya-Zeder oder die Libanon-Zeder. Andere Sorten überraschen mit gelbgrünen Nadeln, so wie die Goldgelbe Weihrauchzeder Berrima Gold oder die Gelbe Weihrauchzeder Aureovariegata. Imposant ist auch die Größe der Zedern, die durchschnittlich 15 bis 25 Meter beträgt. Doch selbst für ein bescheideneres Platzangebot gibt es die passenden Bäume: Die Hängende Blauzeder sowie die Hängende Blauzeder à Italia überzeugen mit Formschönheit, ihrer geringen Wuchshöhe und ihrem blauen Nadelkleid.


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Zedern brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der vor rauen Winterwinden geschützt ist. Der Boden sollte durchlässig, humos und nährstoffreich sowie mäßig trocken bis feucht sein. Leicht saure bis alkalische, sandig-lehmige Böden sind ideal. Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Gegossen werden müssen Zedern nur bei anhaltender Trockenheit, auch im Winter. In ihrer Jugend sind Zedern für die Gabe von organischem Dünger sowie für einen Frostschutz im Winter dankbar. Zedern sind sehr schnittverträglich. Nach ihrer Pflanzung sollten sie gestutzt werden, ansonsten nur, wenn eine Kürzung nötig ist. Dabei sollte nicht ins alte Holz geschnitten werden. Zedern sind frosthart bis spätfrostgefährdet. Sollten Nadeln in Extremwintern zurückfrieren, treiben sie aber im Frühjahr problemlos wieder aus.

Hintergrundinformationen zu den Zedern:

Neben den bekanntesten Nadelbaumarten wie zum Beispiel den Tannen, Kiefern oder Fichten gibt es auch noch die nicht minder prächtigen Zedern (Cedrus). Diese eigene Pflanzengattung zeichnet sich vor allem durch ihren außergewöhnlichen Zierwert aus und verbreitet in dem ein oder anderen Garten seinen lässigen Charme. Der zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) zählende Nadelbaum kommt fast ausschließlich in Höhen über 1000 Metern vor, was sich auch stark in seinen Eigenschaften widerspiegelt. Bemerkenswert ist, dass die Zedern nur aus drei Zeder-Arten bestehen. Diese stammen ursprünglich vor allem aus dem Mittelmeerraum und aus Teilen Asiens. Heutzutage findet man Zedern allerdings auch in Mitteleuropa wieder. So gibt es beispielsweise in Deutschland und Österreich die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) zu betrachten, welche eigentlich aus Algerien und Marokko stammt. Die anderen beiden Zeder-Arten sind zum einen die Himalaya-Zeder (Cedrus deodara) und zum anderen die Libanon-Zeder (Cedrus libani). Während die Himalaya-Zeder, wie es ihr Name schon verrät, aus Teilen des Himalaya-Gebirges kommt, ist die Heimat der Libanon-Zeder die Türkei sowie der Libanon. Alle drei Arten sind sich extrem ähnlich. Oft findet man in Geschäften Produkte, welche angeblich Zedernholz beinhalten. In den meisten Fällen sind diese Angebote allerdings aus Zypressenholz hergestellt, welche einen intensiven Geruch besitzen. Zedernholz wurde hauptsächlich früher im Schiffs- und Hausbau verwendet. Es galt bzw. gilt immer noch als sehr leicht und weich. Zusätzlich zeichnet es sich durch seine Dauerhaftigkeit aus und lässt sich gut bearbeiten. Mittlerweile wird Zedernholz aber fast nur noch als Zierbaum in Gärten und Parkanlagen verwendet. Für den privaten Gebrauch ist unter anderem mit der Hängenden Blauzeder eine unserer Lieblinge sehr zu empfehlen. Ihre Nadeln glänzen bläulich und besitzen dadurch eine besonders starke Wirkung.

Aussehen und Eigenschaften von Zedern:

Zedern sind aufgrund ihrer Größe sehr mächtige Nadelbäume (Koniferen). Sie können Höhen bis zu 40 Meter erreichen. Außerdem trägt zu dieser Wirkung bei, dass dieser immergrüne Baum dazu imstande ist, mehrere Stämme auszubilden, sowie dass die Krone sehr breit werden kann. Diese Krone ist es auch, welche einen sehr unregelmäßigen Wuchs hat und es somit fast unmöglich macht, ihn vorherzusagen. Aufgebaut ist der Baum durch ihren etagenartigen Wuchs der horizontalen Zweige und Äste. An diesen befinden sich auch die ca. 2cm langen Nadeln. Diese sind in der Regel dunkelgrün, wobei man sie gelegentlich auch eher als blau-grünlich wahrnimmt. Diese verharren bis zu 6 Jahre am Baum bis sie ausfallen und neue entstehen. Bei den Zweigen gibt es Unterschiede in ihrer Länge. Während bei den langtriebigen Zweigen die Nadeln einzeln angeordnet sind, wachsen sie bei den Kurztriebigen zusammengefasst in Bündeln. Die graue Rinde ist wie bei vielen Bäumen in jungen Jahren noch sehr glatt. Je älter der Baum wird, desto rissiger und schuppiger wird sie. Insgesamt können Zedern mit 800 Jahren ein erstaunliches Alter erreichen und zählen damit zu den sehr langlebigen Pflanzen. Ein wichtiges Merkmal ist, vor allem in Hinsicht darauf, dass sie hauptsächlich in Gebirgen wachsen, dass die Zedern frosthart sind, welche sich allerdings erst im Laufe ihres Alters noch entwickelt und steigert. Zedern besitzen außerdem an den kurztriebigen Zweigen Zapfen. Diese können männlich als auch weiblich sein. In ihrem Inneren befinden sich die Samen. Die Zapfen werden ungefähr 10cm lang. Eine weitere Eigenschaft der Zedern ist, dass ihre Wurzeln im Verhältnis zu der zu erreichenden Höhe des Baumes sehr flach verlaufen. Dadurch besitzen sie nicht so einen standhaften Halt und können leicht dem Wind zum Opfer werden. Zedern haben außerdem nur sehr unauffällige Blüten. Diese sind gelb bis rötlich gefärbt und können vom August bis zum Oktober zum Vorschein kommen. Allerdings erblicken die sie nicht von Anfang an das Licht, sondern entstehen erst ab einem Alter von ca. 25 Jahren.

Pflege, Pflanzung und Verwendung von Zedern:

Zedern gelten als extrem pflegeleicht und haben so gut wie keine Ansprüche an ihre Umgebung. Trotzdem gibt es einige Faktoren, welche das Gedeihen positiv beeinflussen. Zedern favorisieren vor allem ein sehr mildes Klima. Gerne kann es auch kälter sein. Außerdem sollte genügend Niederschlag vorhanden sein, damit der Baum mit ausreichend Wasser versorgt ist. Daher ist es auch ratsam, in Trockenperioden regelmäßig zu gießen und dem Baum so das Überleben zu gewährleisten. Aber Vorsicht: Staunässe vermeiden! Mithilfe von Rindenmulch kann der Boden auch durch Ihren Eingriff feucht gehalten werden. Ein weiterer wichtiger Standortfaktor ist ausreichend Sonnenlicht. Dieser trägt zum Wohlbefinden des Baumes bei und regt den Wuchs an. Vor allem in jungen Jahren ist ein windgeschützter Ort unerlässlich. Wie oben beschrieben besitzen Zedern nur sehr flachverlaufende Wurzeln, weswegen der Stand nicht so robust ist. Aufgrund dieser Windwurfgefährdung ist es ratsam, Zedern nicht zu nahe an Häusern einzupflanzen. Was den Boden angeht, sind Zedern sehr tolerant und anspruchslos. Sie wachsen so gut wie auf jedem Boden. Dennoch präferieren sie kalkhaltige Böden mit reichlich Nährstoffen. Hierfür empfiehlt sich ein sandiger Boden, welche auch gerne tiefgründig und humos sein darf. Wer seiner Zeder was Gutes tun will, kann den Boden rund um den Baum unkrautfrei halten. Das ist jedoch kein unbedingtes Muss. Das Einpflanzen sollte man am besten auf das Frühjahr oder den Herbst schieben. Man sollte dabei auf einen ausreichenden Abstand zu Nachbarbäumen achten. Dieser sollte ungefähr 4 Meter betragen. Das Schneiden erfolgt am besten im Frühjahr vor dem Austrieb an einem frostfreien Tag. Dabei entfernt man kaputte Äste, sowie die Zweige, welche sich gegenseitig am Wuchs hindern. Bei jungen Zedern empfiehlt sich ein Winterschutz, wie beispielsweise ein Vlies. Genutzt werden Zedern hauptsächlich aufgrund ihrer Größe nur in Einzelstellung in Gärten, Friedhof- und Parkanlagen. Von Krankheiten werden Zedern normalerweise verschont.