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Sorte

Weide
Hasel
Robinie
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Wuchshöhe cm


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Fichten


Die Fichte gehört zur Pflanzenfamilie der Kieferngewächse und ist ein immergrüner Nadelbaum. Weltweit wachsen über 35 Fichten-Arten. Alleine in Deutschland bildet die Fichte den größten Bestand der heimischen Bäume. Die schnell wachsenden Nadelbäume können Wuchshöhen von 20 bis 60 Metern erreichen. Mit ihrer hübschen Kegelform eignen sich Fichten auch zur Pflanzung im Garten, wo sie äußerst dekorativ wirken. Ein großes Platzangebot ist nicht unbedingt vonnöten: Adrette Zwergzüchtungen eignen sich auch für das Pflanzgefäß, als Blickfang für den Hauseingang oder auf der Terrasse. Im Garten setzen Fichten rund um das Jahr frisch grüne oder silbrige Farbtupfer oder werden als immergrüne Heckenpflanzen gesetzt. Dabei dienen die dicht wachsenden Schönheiten als Insektennährgehölz sowie als Nistplatz für heimische Singvögel.


Eine Fichte besticht im Garten durch ihre Langlebigkeit und ihr hübsches, immergrünes Gewand. Den Schmuck der langen Nadeln ergänzen die zierenden hängenden Zapfen. Unser Sortiment bietet Fichten verschiedenster Farbgebungen. Dem Namen der Blaufichte machen ihre hübschen, bläulich schimmernden Nadeln alle Ehre. Silbrig grau schimmert das Nadelkleid der dekorativen, mittelhoch wachsenden Silberfichte Hoopsii. Die Serbische Fichte zeichnet sich durch ihren kerzengeraden, schlanken Wuchs und ihre silbrig grünen Nadeln aus. Zur Pflanzung im Kübel eignet sich hingegen die Zuckerhutfichte, welche dicht wachsend nur etwa vier Meter Höhe erreicht. Diese und weitere Varianten der hübsch pyramidenförmigen Nadelbäume bietet unser großes Sortiment.


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Fichten sind äußerst anspruchslos und völlig pflegearm. Ihr Standort sollte, je nach Sorte, schattig bis halbschattig sowie windgeschützt und möglichst luftfeucht sein. Die Nadelbäume gedeihen auf lockerem und durchlässigem, feuchtem Boden, der je nach Fichten-Art mehr oder weniger Nährstoffe enthalten sollte. Insgesamt zeigen sich Fichten jedoch genügsam. Sie sind witterungsfest und erweisen sich in der kalten Jahreszeit als sehr winterhart. Schnittmaßnahmen sind in der Regel nicht vonnöten und können sogar eine Verkahlung nach sich ziehen. Weitere Pflegemaßnahmen sind nicht notwendig, um sich über Jahrzehnte an einem zierenden, farbprächtigen Baum im heimischen Garten zu erfreuen.

Hintergrundinformationen zur Fichte:

Die Fichte (bot. Picea) besitzt mit rund ¼ nicht nur den größten Anteil an Nadelbäumen in Deutschland, sondern ist auch insgesamt der am häufigsten vorkommende Baum in Deutschland. Dahinter folgen Kiefer (ca. 22%), Buche (ca. 16%) und Eiche (ca. 10%). Die Fichte wird zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gezählt. Zurzeit gibt es ca. 50 Arten von Fichten, welche normalerweise nördlich des nördlichen Wendekreises zu finden sind. Heimisch in Europa ist allerdings nur die Gewöhnliche Fichte (Picea abies), welche zum Baum des Jahres 2017 ernannt wurde. Es wird angenommen, dass Fichten in Nordamerika ihren Ursprung besitzen. Insgesamt gesehen, können Fichten bis zu 600 Jahre alt werden. Der Hauptgrund für ihr starkes Vorkommen und ihre häufige Anpflanzung ist die gute Eigenschaft des Holzes, welches eine Nutzung begünstigt. Jedoch wäre die starke Verbreitung ohne die Menschen nicht möglich gewesen, da sie eigentlich nur in wenigen Gebieten Deutschlands von Natur aus wächst. Die starke Nutzung der Wälder im 19. Jahrhundert begünstigte das Wachsen der Fichten, da die als anspruchslos geltenden Bäume besser mit der gegebenen Situation zurechtkamen. Diese bestand hauptsächlich aus nährstoffarmen Bodenverhältnissen. Auch nach dem 2. Weltkrieg stiegen nochmal die Anteile an Fichten in deutschen Wäldern. So wurde viel Holz gebraucht für den Wiederaufbau und auch teils als Reparationszahlungen. Daher musste schnell viel Holz her, was am besten mit der schnellwachsenden Fichte gelingen sollte, weshalb sie organisiert angepflanzt wurde. Neben der Verwendung als Brenn- und Kaminholz lässt sich Fichtenholz noch sehr leicht weiterverarbeiten. So kann es für Holzarbeiten jeglicher Art genutzt werden, sowie für die Herstellung von Papier und Musikinstrumenten. Nicht zu verachten ist auch die Verwendung in der Bonsaikunst, bei der die Fichte durch Rückschnitte bewusst klein gehalten wird. Neben den Tannen sind Fichten auch die am häufigsten verwendeten Weihnachtsbäume. So werden besonders gerne Blaufichten neben der Gewöhnlichen Fichte genutzt. Der Name kommt aus dem römischen, wo picea so viel heißt wie „harzhaltig“. Beste Beispiele für Fichten sind die Serbische Fichte, Zuckerhutfichte, Gemeine Fichte, sowie Mähnenfichte und Hängefichte.

Aussehen und Eigenschaften der Fichten:

Der Nadelbaum ist immergrün und kann mit Höhen bis zu 60 Metern überzeugen. Es können also in kurzer Zeit mittelgroße bis große Bäume entstehen, aufgrund ihrer Fähigkeit besonders schnell zu wachsen. In der Regel sind die grünen Nadeln um die 10 Jahre am Baum bevor sie abfallen und neue entstehen. Sie werden ca. 2cm lang und zeichnen sich durch ihre längliche und spitze Art aus. Tannennadeln beispielsweise sind eher flach. Der Baum wächst kegelförmig mit einem etagenähnlichen Wuchs der Zweige und Äste. Während die Krone bei Fichten spitzer aussieht, besitzen Tannen eine abgerundete Krone. Einen weiteren Unterschied zwischen den gern zu verwechselnden Tannen und Fichten findet man in den Zapfen. Während die Fichtenzapfen nach unten hängen, verlaufen Tannenzapfen aufrecht in die Luft. Die Zapfen der Fichte erreichen eine Länge von ungefähr 18cm. Eine der prägendsten Charaktereigenschaften der Fichte ist ihre winterharte Art. So können sie kalte Temperaturen und starke Witterungsbedingungen problemlos aushalten, weshalb sie auch hauptsächlich im Norden Europas zu finden sind. Ihre Wurzeln verlaufen äußerst flach, was auch der Grund ist, warum sie trotz exzellenter Winterhärte sehr anfällig für starken Wind ist. Im Winter vollbringen Fichten keine Photosynthese, weshalb sie dort auch nicht wachsen. Eine Eigenschaft, die gerne vernachlässigt wird, ist das Entstehen von Samen. Die Früchte der Fichte werden ungefähr einen halben Zentimeter groß. Sie wachsen geschützt von den Schuppen im Inneren der Zapfen. Wenn die Fichte mal blüht, geschieht das zwischen April und Juni. Vermehren tut sie sich über die Windbestäubung. Das Holz der Fichte ist besonders weich und dennoch robust, weshalb es auch so gut zu verarbeiten ist. Zusätzlich ist Fichtenholz auch sehr hell, muss allerdings imprägniert werden, da es nicht durch Witterungsbeständigkeit zu überzeugen weiß. Die Rinde verläuft alles andere als glatt. Hauptsächlich Risse zieren die Rinde, welche in den meisten Fällen einen eher rötlicheren Ton aufweist. Aufgrund ihres großen Vorkommens in Deutschland, aber auch in anderen Ländern und Regionen, bieten Fichten einen großen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere. Zusätzlich dienen sie oft als Brutplatz oder Nahrungsquelle. Hauptsächlich neben Vögeln sind immer wieder unterschiedliche Insekten, Spinnen und Schmetterlinge, sowie Raupen und kleine Säugetiere zu bestaunen.

Pflege, Pflanzung und von Fichten:

Fichten gelten als extrem einfach. So haben sie fast keine Ansprüche an ihren Standort und können so gut wie überall wachsen. Selbst auf wie oben beschrieben nährstoffarmen Böden wachsen sie. Wie bei fast allen Pflanzen sollte Staunässe vermieden werden. Feuchte Böden stellen allerdings keine Probleme dar. Ganz im Gegenteil. Sie bevorzugen sie sogar, sowie einen lockeren, durchlüfteten Boden. Je besser die Bodenverhältnisse für Fichten sind, desto tiefere und kräftigere Wurzeln bilden sie aus. So kann es sein, dass bei einem guten Boden zu ihren normalen flach verlaufenden Wurzeln auch stärkere hinzukommen, welche die Erde tiefer durchdringen. Auch ist es kein Geheimnis, dass Fichten lieber kältere Gebiete mögen. Auch bevorzugen sie Standorte, wo es häufiger mal Niederschlag gibt. Typisch daher, dass sie sich vor allem in Gebirgen jeder Art besonders wohl fühlen. Schnee und Kälte stellen Fichten daher vor keine Herausforderungen. Im Garten ist es daher auch sinnvoll eher einen Halbschatten zu wählen, damit der Baum besonders gut gedeihen kann. Leiden tut sie vor allem in längeren Trockenperioden. Es ist also nicht verkehrt in diesen für Fichten schwierigen Tagen ihr mit Gießen etwas Gutes zu tun. Leider leiden Fichten auch bei erhöhten Stickstoffbelastungen. Schneiden von Fichten ist normalerweise nicht notwendig. Vor Allem entstehen bei einem zu tiefen Schnitt keine neuen Triebe mehr.