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Wilder Wein



Wilder Wein ist vor allem für seinen schnellen Wuchs und die sehr einprägsame rote Herbstfärbung bekannt. Sie eignen sich daher auch ideal, um dem tristen grau zu entkommen und den Garten auch im Herbst in schönem Glanz erstrahlen zu lassen. Die Kletterpflanze ist prädestiniert für Rankgerüste oder Kletterzäune. Diese kann sie problemlos in einer unnachahmlichen Art selbst erklimmen. In unserem Shop auf pflanzmich.de gibt es Wilden Wein in unterschiedlichen Varianten und Sorten. So unterscheidet man hauptsächlich zwischen den Selbstkletternden Jungfernreben(quinquefolia) und den Dreispitzigen Jungfernreben(tricuspidata), welche zusammen einen Großteil des Wilden Weins ausmachen. Sie sind alle extrem pflegeleicht und bilden Haftscheiben aus, um sich gut halten zu können. Zusätzlich zeichnet sie ihre Widerstandsfähigkeit aus, sowie ihre Begabung an schattigen Standorten genauso gut wachsen zu können, wie an sonnigen. Mit dem Kauf von Wilden Wein kann man also nichts falsch machen, da er für jeden Garten eine attraktive Bereicherung darstellt.


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Ein unvergleichlicher Fassadenschmuck

Die verschiedenen Arten des Wilden Weins bereichern unsere Gärten auf unvergleichliche Weise: Kahles Mauerwerk und grob verputzte Wände, alte Zäune oder unbegrünte Gartenlauben – sie alle können durch das Bewachsen der Kletterpflanze ein wild romantisches Aussehen gewinnen. Die Selbstkletternde Jungfernrebe (quinquefolia) oder die Dreispitzige Jungfernrebe (tricuspidata) sind dank ihrer Haftscheiben Selbstklimmer und begrünen zuverlässig und schnell wachsend jeden noch so kahlen Winkel im Garten. Dabei wächst der Wilde Wein äußerst üppig und dicht. Seine Triebe sind je nach Sorte mit unterschiedlich stark verzweigten Ranken besetzt, deren größter Zierwert ganz eindeutig die auffallenden Blätter sind. Die handgroßen Blätter sind dank ihrer mehrfach gelappten Form nicht nur ein Hingucker, das dichte und formschöne Blattwerk nimmt im Herbst zudem eine unter den Gartenpflanzen fast konkurrenzlos intensive Herbstfärbung an: Je nach Sorte des Wilden Weins variieren diese Tönungen von goldenem Orange über loderndes Feuerrot bis hin zu intensivem Dunkelrot. Somit zaubert Wilder Wein einen Altweibersommer in seiner schönsten Form in den eigenen Garten oder an die Hauswand! Da diese Herbstfärbung bereits vergleichsweise früh einsetzt, oft schon Ende August oder Anfang September, kann sie von uns Gartenliebhabern besonders lange genossen werden. Das Blattwerk ist nicht der einzige Schmuck des Parthenocissus: Im Sommer ziert er sich zudem mit zwar verhältnismäßig unscheinbaren, dafür aber äußerst nektarreichen Blüten. Diese locken und nähren als Bienen- und Insektenweide zahlreiche fleißige Brummer und Falter in unserem heimischen Grün! Im frühen Herbst erscheinen hernach zahlreiche kleine, schwärzliche Beeren. Diese schmecken uns zwar sauer, nähren dafür aber zahlreiche Arten heimischer Garten- und Singvögel, die unserem Garten deswegen noch lieber ihren Besuch abstatten. Somit verschönert der Wilde Wein nicht nur wirkungsvoll und farbenfroh kahle Flächen oder leere Winkel, sondern belebt zudem nachhaltig unsere heimische Oase vor der Haustür.

Der passende Wein für jeden Garten

Ursprünglich stammt der Wilde Wein Parthenocissus zwar aus dem östlichen Nordamerika, wo er bevorzugt an Waldrändern wächst sowie aus gemäßigten Zonen in Ostasien, in unseren Gärten fühlt er sich jedoch problemlos wohl. Die Kletterpflanze aus der Familie der Weinrebengewächse umfasst 13 Arten und bietet somit eine Auswahl für unsere Gartengestaltung. Alle Sorten sind sommergrün. Sie wachsen unterschiedlich hoch, von zehn bis fünfzehn Metern und gewinnen einen bis zwei Meter an Breite. Nur in den ersten ein bis zwei Jahren wächst der Wilde Wein nicht deutlich, danach gewinnt er jedoch, je nach Sorte, 60 bis 150 Zentimeter im Jahr dazu! Dieses imposante Wachstum kann auch zu einem elegant überhängenden Wuchs führen. Im Juni bis Juli bildet der Wilde Wein endständige grünweiße Blütenrispen, die eher unauffällig zu nennen sind. Sie locken jedoch Scharen von Schmetterlingen in unseren Garten. Augenfälliger sind die erbsengroßen Beeren, die sich ab September bilden und von schwärzlicher Farbe mit blauem, wachsähnlichem Überzug sind. Diese säuerlichen Früchte enthalten einen hohen Anteil an Oxalsäure und sind für uns daher nicht genießbar. Vögel fressen die Beeren jedoch gerne und bevölkern somit im Herbst munter das dichte, üppige Laub. Dieses ist der größte Schmuck des Wilden Weins: Die handförmigen Blätter sind relativ groß, jedes der einzelnen Teilblättchen etwa zehn Zentimeter lang und von elliptisch er bis verkehrt eiförmiger Form. Die Blätter der Art Parthenocissus ?quinquefolia? sind oberseits dunkelgrün und fünffach gelappt, während die von Parthenocissus ?tricuspidata? dreifach gelappt und von hellgrüner Farbe sind. Eine schöne Gartensorte ist Parthenocissus tricuspidata ?Veitchii?. Dieser dreifach gelappte Wein stammt aus Japan, China und Korea und zeigt auch in unseren Breiten einen eindrucksvollen bronzefarbenen bis braunrötlichen Blattaustrieb, übertroffen nur von der goldorangen über scharlachroten bis tief karminfarbenen Herbstfärbung. In der kalten Jahreszeit erweist er sich als frosthart, sollte jedoch nicht zu strengen Wintern ausgesetzt sein. Wer einen besonders hochrankenden Fassadenschmuck bevorzugt, für den bietet sich die Pflanzung des Wilden Wein quinquefolia ?Engelmannii? an. Er erreicht eine überdurchschnittliche Höhe von bis zu achtzehn Metern und ziert seinen Standort mit seinen besonders schmalen und langen, adrett gesägten Blättern. Im Herbst nehmen sie eine flammendrote Färbung an und machen diesen Wein weithin zu einem Blickfang, der vom Indian Summer erzählt.

Pflanzung und Pflege

Wilder Wein zeichnet sich besonders durch seinen sehr pflegeleichten Charakter aus. Zudem belohnt er seine Pflanzung mit seiner widerstandsfähigen und robusten Natur, mit der er sich sogar im Stadtklima behauptet. Dabei sagen ihm alle Standorte zu, von vollsonnig bis schattig. Allgemein ist der Wilde Wein wärmeliebend. Auch Wind verträgt der Kletterkünstler problemlos. An den Boden stellt er keine sonderlichen Ansprüche, besonders die Sorten ?quinquefolia? gedeihen auf allen Böden. Allgemein sollte der Boden mäßig bis gut nährstoffreich und humos sein. Er darf trocken bis frisch gehalten werden, zudem verträgt der Wilde Wein jeden pH-Wert von neutral bis alkalisch. Lediglich einem Salzgehalt gegenüber zeigt er sich mäßig verträglich. Alle Sorten des Wilden Wein sind schnittverträglich. Es tut ihnen gut, regelmäßig in Form gebracht zu werden; eine Maßnahme, die auf jeden Fall nach seiner Pflanzung vorgenommen werden sollte. Davon abgesehen beschränkt sich seine Pflege auf eine jährliche Düngung mit Kompost im Frühjahr. Die Arten und Sorten von Parthenocissus sind frosthart, bevorzugen jedoch auch im Winter milde Regionen. Die frosthärtesten Sorten sind die fünffach gelappten ?quinquefolia?. Doch ist der richtige Standort im passenden Klima gewählt, so begeistert jeder Wilde Wein mit seinem üppigen und wunderschön gefärbten Blattwerk.