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schattig
halbschattig
sonnig

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Efeu


Efeu ist eine beliebte Kletterpflanze, die auch als Bodendecker gesetzt werden kann. Immergrün und üppig belaubt begrünt Efeu das ganze Jahr über jeden Standort. Die Kletterpflanze ist dank ihrer Haftwurzeln in der Lage, bis zu 20m hoch an Bäumen, Zäunen, Mauern und Hausfassaden emporzuklettern. Dabei zeichnet sich der Selbstklimmerer durch sein schnelles Wachstum und seine Langlebigkeit aus: Efeu kann mehrere hundert Jahre alt werden. Mit seinem hübsch gefärbten Blattwerk, den üppigen Ranken, grüngelben Blüten und dunklen Beeren zeichnet Efeu nostalgisches Flair in jeden Gartenwinkel.


Als immergrüne Kletterpflanze oder Bodendecker eingesetzt zaubert Efeu rund um das Jahr Farbe in den Garten. Im Laufe der Zeit bildet er Blüten und Beeren aus, welche den Efeu zu einer wichtigen Nahrungsquelle für heimische Insekten und Vögel machen. Die dicht wachsenden, üppig bewachsenen Ranken stellen zudem einen bedeutsamen Nistplatz für unsere Gartenvögel dar. Zudem ist das Efeulaub dank der kontrastierenden weißen Blattadern ein hübscher Blickfang. Neben dem Gemeinen Efeu Hedera helix bietet unser Sortiment hübsch panaschierte Efeu-Sorten wie den Gold-grünen Efeu, den Efeu Goldchild oder den Nordafrikanischen Efeu Gloire de Marengo.


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Efeu ist eine äußerst langlebige, anspruchslose und pflegearme Kletterpflanze. Er gedeiht am besten im Halbschatten oder Schatten auf trockenem, nährstoff- und humusreichem Boden. Dabei ist Efeu sehr kalkverträglich. Ab dem achten Jahr bildet die Kletterpflanze grüngelbe Blüten sowie schwarze Beeren aus. Die kugeligen Früchtchen sind für Menschen nicht genießbar. Efeu ist winterhart und benötigt nur bei starker Wintersonne einen leichten Schutz. Die Pflegemaßnahmen beschränken sich auf einen regelmäßigen Schnitt in der Gartensaison, um die üppige Verzweigung des Kletterkünstlers zu fördern.

Hintergrundinformationen zum Efeu:

Efeu (Hedera) zählt wohl zu den bekanntesten und am häufigsten genutzten Kletterpflanzen.  Man kann sie so gut wie überall bestaunen. Ob an Hauswänden, Zäunen, Hecken oder Bäumen. Efeu ist überall zu finden. Es gibt ca. 10 unterschiedliche Arten von Efeu, wobei die bekannteste wohl das Gewöhnliche Efeu (Hedera helix) ist. Sie ist ebenso die einzige in Mitteleuropa beheimatete Efeu-Art, während die anderen eher aus dem Mittelmeerraum und der gemäßigten Klimazone Asiens entstammen. Wer sich fragt, weshalb man Efeu auch in Neuseeland bestaunen kann, sei gesagt, dass Efeu nach Neuseeland mitverschleppt und eingebürgert wurde. In der Kategorie der Kletterpflanzen kann man nochmal zwischen Selbsterklimmerer und Gerüstkletterer unterscheiden, wobei Efeu das Paradebeispiel für die Selbsterklimmerer ist. Grob gesagt, nutzen sie selbst ausgebildete Haftorgane, um durch direkten Bewuchs empor zu klettern und sich ihren Wunsch nach Sonne zu erfüllen. Efeu kann mit 450 Jahren außergewöhnlich lange am Leben bleiben. Das ist auch ein Grund, weshalb man in der Symbolik Efeu auch gerne mit dem ewigen oder langanhaltenden assoziiert. Ebenso ist es auch oft das Symbol von feiernden Göttern. So ist beispielsweise oft auf Bildern von griechischen Göttern zu sehen, wie es im Hintergrund wächst. Zuzuordnen ist Efeu zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae) in der Ordnung der Doldenblütlerartigen (Apiales). Erstveröffentlicht wurde Efeu, wie so viele Pflanzen, 1753 von Carl von Linne in seinem Werk Species Plantarum (Pflanzenarten). Neben dem Gewöhnlichen Efeu, welches auch Gemeines Efeu genannt wird, sind vor allem Efeu Hibernica, Gold-grüner Efeu und Efeu Goldschild beliebt.

Aussehen und Eigenschaften von Efeu:

Wie oben schon genannt, ist Efeu eine Kletterpflanze. Dennoch wird es gelegentlich auch als Bodendecker verwendet. Efeu bildet eigene Haftorgane aus, mit denen es sich ausgezeichnet an den unterschiedlichsten Gebäuden, Gegenständen oder Pflanzen festhalten kann. Aufgrund dieser selbstkletternden Art zählt Efeu zu den Selbstklimmerern, welche von sich aus in die Höhe streben. Dabei gehen sie rankend oder als Bodendecker kriechend vor. Im Gegensatz dazu benötigen Gerüstkletterer Unterstützung zum klettern, wie beispielsweise Rankgerüste oder Seile, um die sie sich schlingen können. Sie bilden keine Haftorgane aus. Wer mehr zu den Unterschieden zwischen Selbstklimmerer und Gerüstkletterer wissen möchte, besucht am besten Mal unsere Kletterpflanzen. Efeu zeichnet sich aus mit einer sehr ausdauernden Art. Besonders gern wird Efeu verwendet, da es durch ihre immergrüne Art auch im Winter Farbe in den Garten bringt. Die immergrünen Blätter sind wechselständig angeordnet und gestielt. Außergewöhnlich ist, dass die Blätter fast alle unterschiedlich aussehen, da die Blattspreiten also die Blattflächen unterschiedlich geformt sind. Auch kann man an den Blättern beurteilen, ob die Pflanze jung oder alt ist. So besitzt Efeu auch unterschiedlich geformte Blätter zwischen der Jugend und dem Alter. Ab ca. 20 Jahren entwickeln sie sich anders als in den Jahren zuvor. Generell sind die Blätter aber 4 bis 10 cm lang. Gut wiederzuerkennen sind die Blätter an ihrer dunkelgrünen Farbe mit den Efeu-typischen weißen Adern. Die Ausbildung von Blüten beginnt ungefähr ab dem achten Jahr. Es sind kleine Dolden mit ziemlich viel Nektar. Die Blütezeit der grün-gelben Blüten erstreckt sich von August bis Oktober. Damit blühen sie ziemlich spät im Jahr. Was viele nicht wissen ist, dass Efeu auch kleine kugelige, schwarze Beeren besitzt. Diese sind allerdings wie auch der Rest der Pflanze für Menschen giftig. Ein weiteres charakterliches Merkmal betrifft das schnelle Ausbreiten von Efeu. Efeu wuchert extrem und kann schnell größere Flächen bewachsen. Das schafft Efeu auch durch seine Art sehr viele Ausläufer auszubilden. Aber wie schon angedeutet, wächst Efeu nicht nur in die Breite und bewuchert große Flächen, sondern kann auch extreme Höhen von bis zu 20 Metern schaffen. Die Rinde von Efeu, an denen die Haftorgane sind, kann von grün bis braunrot variieren.

Pflege, Pflanzung und Verwendung von Efeu:

Efeu zeichnet sich als sehr anspruchslos und tolerant aus. Einige Gegebenheiten sind allerdings vorteilhaft für die Pflanze oder ihren Garten, welche teils auch auf ihre sehr einnehmende Eigenschaft zurückgeht. Am besten wäre es, wenn der Standort schattig bis halbschattig ist. Das liegt auch daran, dass Efeu nur sehr bedingt mit grellem Licht zurecht. Der Boden sollte im idealen Fall steinig bis tonig sein. Feuchtigkeit bietet sich bei Efeu eher weniger an. Trockenheit allerdings wird extrem gut vertragen. Daher achten Sie darauf, dass der Boden eher trocken ist. Mäßige Feuchtigkeit wird aber auch gut vertragen. Ansonsten ist es noch von Vorteil, wenn der Boden nährstoff- und humusreich ist. Ebenso ist Efeu kalkliebend und winterhart. Trotz dieser möglichen Bedingungen für den Boden ist Efeu sehr anpassungsfähig und es muss nicht auf alles explizit geachtet werden. Eine Düngung ist nicht von Nöten. Schnittmaßnahmen werden außerordentlich gut vertragen und sind auch notwendig, damit sie sich beim weiteren Wachsen gut verzweigen. Einzige Voraussetzung für das Schneiden ist, dass man nicht im Herbst schneiden sollte. Im Winter kann es nötig sein Efeu mit einem Vlies vor der Wintersonne zu schützen. Während heute Efeu fast ausschließlich zum Bedecken verwendet wird, kam es früher auch in der Medizin zum Einsatz. Das ist heutzutage nur noch wenig verbreitet. Genutzt wird es beispielsweise in Hustensaft. Man sollte ihn allerdings nicht selbst herstellen, da er nur in sehr geringfügigen Mengen zu verwenden ist. Zu viel wiederrum ist giftig. Das äußerliche der Pflanze ist jedoch ungiftig, wodurch man Efeu bedenkenlos berühren kann. Wie oben bereits beschrieben, sind auch die Beeren giftig. Für Tiere sind sie allerdings gesund. Ebenso bietet Efeu im Allgemeinen viel Lebensraum für Tiere und dient als Energiequelle für Bienen im Herbst, wo viele Pflanzen nicht mehr blühen. Vermehren tut man Efeu mit der Hilfe von Stecklingen. Aufgrund der sehr einnehmenden Art von Efeu ist es ratsam in der näheren Umgebung keine Pflanzen zu setzen, welche verdrängt werden könnten. Die hauptsächlichen Verwendungsorte sind Gärten, Innenhöfe, Parkanlagen, Waldgärten und Friedhöfe. Sie bewachsen Mauern, Zäune, Bäume und Häsuer.