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Früchtezeit

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Feuerdorn



Der Feuerdorn ist ein immergrüner Normal- bis Großstrauch, der- je nach Sorte - eine Höhe von zwei bis vier Metern erreichen kann. Ab dem späten Frühling bis in den Sommer bieten seine weißen, duftenden Blütendolden einen schönen Anblick. Die Pflanze eignet sich mit seinem dichten Wuchs und seinen dornigen Zweigen gut zur Pflanzung als Hecke. Auch Vögel lieben den Strauch als Nistplatz, nicht zuletzt wegen seiner üppigen Beeren. Diese bilden sich ab dem Spätsommer und schmücken den Gartenstrauch leuchtend rot, orange oder gelb bis in den Winter hinein. Die Beeren sind auch roh nicht giftig, richtig bekömmlich werden sie jedoch erst im eingekochten Zustand, etwa als schmackhafte Marmelade. Der Feuerdorn ist stets robust, anpassungsfähig und pflegeleicht. Er gedeiht am besten an einem sonnigen Standort auf normalem Gartenboden. Trockenheit und Hitze verträgt der Strauch gut. Auch im Winter bewährt er sich frosthart, lediglich jüngere Pflanzen sollten in strengen Wintern mit einem Schutz versehen werden.



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Feuerdorn, botanisch Pyracantha, vereint als Heckenpflanze gleich mehrere Vorteile in sich. Pyracantha ist immergrün, blüht im Frühling und zieht damit Insekten, Schmetterlinge und Bienen an. Die Früchte im Herbst sind ein echter Hingucker, werden von den Vögeln geliebt und erstrahlen in allen Bonbonfarben. Pyracantha ist pflegeleicht, schnittverträglich und vor allem: Vollkommen ungiftig in allen Pflanzenteilen, auch als Umrandung für eine Pferdewiese geeignet. Durch ihre gewisse Stacheligkeit gibt sie Sichtschutz mit Einbruchsschutz.

Feuerdorn- Sorten Übersicht

Sorte Beerenfarbe Wuchsform Wuchshöhe
Red Column leuchtend rot straff aufrecht 200cm
Orange Charmer orange buschig- aufrecht 190cm
Orange Glow orange aufrecht 300cm
Golden Charmer leuchtend orange buschig- aufrecht 200cm
Teton orange- gelb aufrecht 350cm
Darts Red dunkelrot buschig- aufrecht 250cm
Anatolia rot kompakt 100cm
Mohave orange- rot buschig- aufrecht 350cm
Red Cushion orange- rot breit- buschig 100cm






Der Feuerdorn – das robuste und pflegeleichte Farbwunder

Der Feuerdorn, mit botanischem Namen Pyracantha, ist als immergrüner Gartenstrauch eine schöne und nützliche Bereicherung der Gartengestaltung. Nicht nur bietet sein dichter Wuchs mit dem glänzend dunkelgrünen Laub einen frischen Blickfang, vor allem sind seine leuchtend bunten Beeren eine Freude fürs Auge. Schon in Einzelstellung ist ein Feuerdorn somit ein Highlight im heimischen Garten, zumal er je nach Sorte eine Höhe und Breite von zwei bis vier Metern erreichen kann. Darüber hinaus lassen sich die bei uns verbreiteten Pyracantha auch wunderbar als Hecke pflanzen. Besonders schön kommt die Farbpracht zur Geltung, wenn dabei verschiedene Sorten des Feuerdorns mit unterschiedlichen Beerenfarben gepflanzt werden. Die äußerst wuchsfreudigen Sträucher umrahmen dann bald als dichte, in Rot-, Orange- und Gelbtönen prangende Hecke das Grundstück oder den Garten. Die namensgebenden Dornen des Pyracantha sorgen außerdem für einen wirksamen Schutz gegen ungewollte Eindringlinge. Seine Schönheit und Wehrhaftigkeit sind jedoch nicht die einzigen Vorteile des Pyracantha als Gartenstrauch oder Hecke: Der unkomplizierte Feuerdorn ist robust, genügsam und zudem auch noch sehr pflegeleicht. Seine Anpassungsfähigkeit verdankt der Strauch dem weiten Verbreitungsgebiet seiner Wildarten. Sie stammen nicht nur aus Südostasien, die Art „Pyracantha coccinea“ wächst auch in den Mittelmeerregionen Südosteuropas. Und obwohl Pyracantha zu der Familie der anmutigen Rosengewächse zählt, verrät sein Name etwas über seine wilde Seite: „Feuerdorn“ ist die reine Übersetzung der botanischen Bezeichnung „Pyracantha“. „Pyr“ bedeutet im Griechischen „Feuer“, „alcantha“ steht für „Dorn“. Deswegen wird der Feuerdorn übrigens oft zu Unrecht mit der Zwergmispel verwechselt - dieser fehlen nämlich besagte Dornen. Doch gerade diese Dornen machen neben den Beeren den Nutzen des Pyracantha in unserem Garten aus.

Die Beeren des Feuerdorns

Weit verbreitet ist die Annahme, die Beeren des Feuerdorns seien giftig. Das reine Fruchtfleisch der Feuerdornbeeren ist jedoch ungiftig. Auf Dauer nicht bekömmlich sind nur die cyanogen glykosidhaltigen Samen, deren Verzehr zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Im Gegenteil sind die kleinen, kugeligen Steinäpfel des Feuerdorns sogar recht nützlich. Schon der im 1. Jahrhundert bedeutende griechische Arzt Pedanios Dioskurides verwendete die Beeren des Pyracantha als Heilpflanze. So setzte er sie in der Frauenheilkunde ein oder verwendete sie – welch Ironie – bei der Behandlung von Durchfällen oder dem Auslassen von Splittern und Dornen. Auch heute können wir die Beeren der in unseren Gärten gedeihenden Feuerdorne nutzen. Zwar schmeckt ihr Fruchtfleisch im rohen Zustand säuerlich und mehlig, doch lassen sich aus ihm schmackhafte Marmeladen kochen! Wie wäre es denn einmal mit einer Feuerdorn-Sanddorn-Marmelade oder einem Feuerdorn-Hagebutten-Brotaufstrich? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Der Feuerdorn als Hecke und Vogelparadies

Der wuchsfreudige Pyracantha wächst zuverlässig, dicht sparrig verzweigt und relativ aufrecht. Somit eignet er sich ideal, um Lücken im Garten zu füllen. Vielmehr aber scheint der Feuerdorn wie geschaffen, um dichte Hecken zu setzen. Diese schützen vor neugierigen Blicken und Eindringlingen. Gerade auch die Dornen machen ein Pyracantha-Dickicht undurchdringlich. Vorsicht ist jedoch auch für den Gartenbesitzer geboten, sich nicht zu stechen. Ein weiterer Vorteil einer Feuerdornhecke ist ihr schönes Erscheinungsbild. Anders als durchweg grüne Hecken schmücken sie sich ab dem Spätsommer mit farbenfrohen roten, gelben und orangen Beeren, die lange in den Winter hinein haften bleiben. Dabei kann der Gestaltungsfreude freien Lauf gewährt werden: schön sind Feuerdornhecken, die sich in einer einzigen Farbe kleiden, noch lebendiger wird die Garteneinfassung aber, wenn verschieden Pyracantha-Sträucher mit unterschiedlichen Fruchtfarben gepflanzt werden. Der dichte Wuchs dieser Gartensträucher, ihre Dornen und Beeren locken übrigens eine Vielzahl heimischer Singvögel in unsere Gärten: Die stacheligen Triebe bieten einen ausgezeichneten Schutz gegen Feinde wie Marder oder Katzen, so dass das dichte Gehölz der Feuerdorne ein idealer Ort zum Nisten ist. Auch seine Beeren schmecken den Vögeln gut und können sie den Winter über nähren.

Die Farbvielfalt der Feuerdorn-Sorten

Ganz gleich, welcher Pyracantha gepflanzt wird, er belebt den Garten rund um das Jahr. Zu den adrett dunkelgrün glänzenden, ledrigen, eiförmigen Blättern gesellen sich im späten Frühling unzählige Schirmrispen duftender weißer Blüten. Der zarte Anblick erfreut bis in den Sommer hinein. Im Spätsommer dann entfachen die Feuerdorne die Farbenpracht ihrer kugeligen, erbsengroßen Steinäpfel. Das Schauspiel hält sich bis in den Winter und setzt die zu dieser Jahreszeit so kostbaren Farbtupfer in unsere Gärten. Da die bei uns erhältlichen Sorten des Pyracantha die gleichen Ansprüche an Standort und Pflege stellen, spielt bei ihrer Auswahl allein der Geschmack eine Rolle: Sollen die Beeren des Feuerdorn in einem frischen Orange strahlen? Dann bieten sich Golden Charmer mit seinen fröhlich orange bis orangegelben Früchten sowie Orange Glow und Mohave mit ihren warm orangerot gefärbten Beeren an. Passt ein roter Farbton besser zum Ensemble des Gartens? Dann empfiehlt sich die Pflanzung des kräftig rot leuchtenden Red Column oder des feurigen Darts Red. Oder soll ein sonniges Gelb die Blicke auf sich ziehen? Dann ist vielleicht der Pyracantha Teton mit seiner goldgelben Fruchtfarbe die richtige Wahl. Und selbst, wenn das Platzangebot für die im Durchschnitt zwei bis vier Meter hoch wachsenden Feuerdornsträucher nicht reicht, gibt es Alternativen: so erreicht der feurig orangerot glühende Red Cushion eine Höhe von nur einem bis anderthalb Metern. Noch platzsparender ist sogar der Zwergfeuerdorn Anatolia! Mit seiner maximalen Wuchshöhe von einem Meter kann er sogar im Kübel gepflanzt den Balkon oder die Terrasse verschönern.

Pflanzung und Pflege des Feuerdorns

Die bei uns verbreiteten Sorten des Feuerdorns sind allesamt robust, genügsam und äußerst pflegeleicht. Pyracantha zeichnet sich zudem stets durch seine hohe Anpassungsfähigkeit aus. Innerstädtischem Klima gegenüber ist er wunderbar tolerant. Selbst Einpflasterung und Bodenverdichtung schaden dem Feuerdorn nicht, so dass er sich auch zur Randbepflanzung im Garten eignet. Feuerdornsträucher können ab dem Frühjahr bis zum Frühherbst gepflanzt werden. Besonders hübsch wirkt Pyracantha auch als Farbtupfer im Steingarten, wo er ebenfalls gut gedeiht. Zudem können verschiedene Sorten des Feuerdorns gemeinsam angepflanzt werden, da sie die gleichen Eigenschaften und Ansprüche teilen. Zur Pflanzung einer farbenfrohen Hecke etwa sollten drei Setzlinge pro Meter gewählt werden, um einen dichtbuschigen Wuchs zu erreichen. Einen hübschen Anblick kann beispielsweise eine Gruppenpflanzung von Orange Charmer, Teton und Red Column bieten, wenn diese Feuerdornsträucher mit der Farbpracht ihrer orangen, gelben und roten Früchte wetteifern – eine Belebung für jeden herbstlichen oder wintertrüben Garten! Eine Vermehrung des Feuerdorns gelingt über Stecklinge oder Absenker. Der Standort des Pyracantha sollte sonnig bis absonnig, maximal halbschattig gewählt sein. Hier gilt: je mehr Sonne, desto schöner die Farbpracht. Ein durchschnittlich trockener bis frischer Gartenboden, gerne kiesig oder sandig und kalkhaltig, genügt ihm. Auch tonig kann der Untergrund sein, solange er noch durchlässig ist. Der pH-Wert des Bodens sollte schwach alkalisch bis schwach sauer sein. Der Untergrund sollte zudem nicht zu nährstoffarm und humusreich sein. Einzig in Obstanbaugebieten ist bei der Wahl des Standorts Achtung geboten, da der Feuerdorn nicht immun gegen Feuerbrand ist. Dafür ist er völlig schorfresistent. Gegossen werden muss dieser Fruchtstrauch nur mäßig, eine stickstoffhaltige Düngung im Frühjahr belohnt er aber mit Blüten- und Fruchtreichtum. Auch trockene Perioden in den Sommermonaten übersteht der sehr trockenheitsresistente und hitzeverträgliche Feuerdorn problemlos. Jeder Pyracantha überzeugt mit einem relativ aufrechten, sparrig-verzweigten Wuchs. Die verschiedenen Sorten erreichen durchschnittliche Höhen und Breiten von zwei bis vier Metern und sind dabei in der Regel starkwachsend und ausschlagkräftig. Pyracantha bildet dabei kräftiges und weit reichendes Wurzelwerk. Alle Sorten des Feuerdorns sind schnittverträglich. Ein Schnitt des kompakten Strauchs ist jedoch selten wirklich notwendig. Feuerdorne können aber zu jeder Jahreszeit beschnitten werden. Gerade nach der Blüte ist dies förderlich für die Verdichtung. Im Winter zeigt sich der Feuerdorn frosthart. In sehr strengen Wintern sollte er jedoch gegen starke Zugwinde abgeschirmt werden, damit er kein Laub abwirft. Davon unabhängig können sich die Blätter des Pyracantha im Winter etwas dunkler färben. Junge Pflanzen sollten vorsorglich mit einem Winterschutz versehen werden. Ihre Blätter und Triebe neigen dazu, bei Wintersonne oder sehr niedrigen Temperaturen abzusterben. Tragisch ist das nicht, da die abgestorbenen Teile im Frühjahr beseitigt werden können und dann auch wieder nachwachsen.