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    Schorfresistenz

    Standort

    schattig
    halbschattig
    sonnig

    Früchtezeit


    Alte Sorten

    Wuchshöhe cm

    Preis €

    bis 10 €
    bis 25 €
    bis 50 €
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    Salat



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      Hintergrundinformationen über den Salat

      Ob im Sommer beim Grillen, als Beilage oder doch als vollwertige Mahlzeit, Salat macht sich immer gut auf dem Teller und macht jedes Gericht knackig frisch. Kommt er dann noch aus dem eigenen Garten, ist seine Frische wohl ihn nichts mehr zu übertreffen. Seine Sortenvielfalt ist dabei mindestens genauso groß, wie seine Verwendungszwecke. Man findet alles von großen, weichen Blättern in grün, rotbraun oder gar lila bis kleinen, bissfesten Blättern in glatt, gewellt, gezackt oder gekräuselt. Die meisten Sorten zählen dabei zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), der Feldsalat aber zum Beispiel gehört zu den Geißblattgewächsen. Salat wächst in der Regel als Kopf oder als lockere Rosette und kann von Frühling bis Sommer ausgesät werden. Auch hier ist auf die Sorte zu achten, denn es gibt Sommersalate, die gut hitzebeständig sind, und welche, die die milde Sonne im Frühjahr bevorzugen. Und auch in ihrem Geschmack unterscheidet sich jeder Salat vom nächsten, so schmeckt Feldsalat eher nussig, Eisbergsalat frisch und Rucola scharf würzig. So lässt er sich wirklich mit jedem Gericht kombinieren.

      Aussehen, Eigenschaften und Verwendung von Salat

      In der Regel unterscheidet man:

      -Gartensalat: Der Gartensalat gehört zur Gattung der Lattiche (Lactuca) und zur Familie der Korbblütler. Er wurde wahrscheinlich schon im Alten Ägypten angebaut und kam dann über Asien nach Europa. Er bildet meist zusammenstehende Rosetten oder Köpfe aus. Die Blätter sind bissfest bis zart; die bissfesteren Sorten haben meist mehr Wasser eingelagert und können so in der Sommerhitze meist besser bestehen. Zu ihm gehören der
      -Kopfsalat: Eisbergsalat, Bataviasalat
      -Schnittsalat: Eichblattsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda
      -Spargelsalat
      -Römer- bzw. Romanasalat/Bindesalat
      -Zichorien/Wegwarten: Zichorien oder Wegwarten gehören zur Gattung der Wegwarten (Cichorium) und zur Familie der Korbblütler. Im Jahr 2005 räumten sie schon den Titel „Gemüse des Jahres“ ab. Das besondere an den Wegwarten ist ihre tiefreichende Pfahlwurzel, die sie beim Ausgraben fast wie eine Rübe aussehen lässt. Endivien hingegen wachsen rosettenartig. Ihnen allen gemein ist ein eher bitterer Geschmack.
      -Endivie
      -Gemeine Wegwarte: Chicorée, Radiccio
      -Feldsalat, auch Rapunzelsalat genannt, gehört zur Gattung Valerianella und zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Seinen Namen findet man auch in dem Märchen „Rapunzel“, welche ihren Namen von den Feldsalatpfanzen vor ihrem Turm bekommen hat. Feldsalat wächst rosettenartig und hat dunkelgrüne, kleine, runde Blätter.
      -Rucola, auch Rauke genannt, stammt hauptsächlich von Pflanzen der Gattung der Doppelsamen (Diplotaxis) in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er wächst krautartig und wird bis zu 30cm hoch. Da er Senfölglycoside enthält, riecht er nicht nur scharf-würzig, sondern schmeckt auch so.
      Kohl bildet seine eigene Gattung in der Familie der Kreuzblütler. Die meisten würden ihn vermutlich zunächst nicht mit „Salat“ betiteln, aber die Ähnlichkeiten sind wohl unumstritten. Auch hier gibt es diverse verschiedene Sorten mit ihrem eigenen Aussehen und Geschmack.

      Pflanzung und Pflege von Salat

      Salat ist ein recht pflegeleichtes und einfach anzubauendes Gemüse. Aussäen tut man ihn je nach Sorte entweder im Frühjahr oder im Sommer an einen sonnigen oder halbschattigen Ort. Sorten wie der Eisbergsalat können dabei ohne Probleme in voller Hitze stehen, Romasalat hingegen bevorzugt es ein wenig kühler. Alle Sorten brauchen aber Licht, um zu keimen, das heißt man sollte die Saat nicht zu tief in die Erde setzen. Hat der Salat dann erstmal angefangen zu treiben, sollte man ein wenig jäten, sodass nicht zu viele Pflanzen auf einem Fleck stehen. Und auch in der weiteren Zeit tut man dem Salat einen Gefallen, wenn man das Unkraut in seiner Nähe in Schach hält. Und auch etwaige Blüten sollten möglichst bald entfernt werden, da sie die Salatpflanze Kraft kosten und in manchen Fällen sogar dazu führen, dass sie einen bitteren Geschmack annimmt. Für Boden eignet sich lockere, durchlässige Erde mit vielen Nährstoffen und einem neutralen bis alkalischen pH. Wichtig ist, dass er nicht zu schwer ist und keine Staunässe vorliegt. Auch sollten zwischen der Aussaat und der letzten Pflanzung von Salat ungefähr vier Jahre liegen, denn Salat ist eine starkzehrende Pflanze. Besonders geeignete Vorläufer hingegen sind zum Beispiel Lauch, Spinat oder Zwiebeln. Die Erde sollte zudem feucht gehalten werden und regelmäßig gegossen werden, wobei allerding darauf zu achten ist, möglichst nur die Erde zu gießen und nicht die Blätter des Salats, um Fäulnis vorzubeugen. Der häufigste Befall geschieht hier mit falschem Mehltau, es gibt mittlerweile aber auch mehltaufeste Züchtungen. Manche Sorten, wie der Lollo Rosso oder Lollo Bionda lassen sich auch im Kübel ziehen und eignen sich so für besonders kleine Gärten oder den Balkon. Nicht nur Menschen finden die knackigen Salatblätter lecker, sondern sie zählen auch zu einer der Leibspeisen von Schnecken. Deshalb ist ein Schneckenzaun oder das Streuen von Schneckenkorn bei der Salatpflanzung unverzichtbar, wenn man den Salat auch noch für sich selber haben möchte. Geerntet wird er dann meistens im Sommer, wobei es hier auch wieder Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten gibt; Eichblattsalate und Baby Leaf Salate zum Beispiel werden schon frühzeitig geerntet, weshalb die Blätter noch sehr klein und zart sind. Ihnen allen gemein ist jedoch ihr leckerer Geschmack und sie sind dabei auch noch gesund. Salatblätter enthalten nicht nur viel Wasser und sind damit äußerst kalorienarm, sondern bieten auch eine breite Palette an Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin A oder Cumarin. Aus Salatblättern wurde sogar ein Wirkstoff gegen Malaria entwickelt. Wenn der Salat dann reif ist, kann man ihn einfach aus der Erde zupfen, waschen und servieren. Besonders an heißen Sommertagen ist eigener Salat so an Frische nicht mehr zu übertreffen und bietet mit seiner Sortenvielfalt jedem Geschmack das richtige Blatt.